Implantologie / Implantate

In unserer Zahnarztpraxis in Wuppertal stellt die dentale Implantologie einen unserer Schwerpunkte dar. Unsere langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet ermöglicht es unserem Zahnarzt-Team, Ihnen eine optimale implantologische Versorgung anzubieten, die individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Was sind Zahnimplantate?

Zahnimplantate gehören heute zu den wichtigen Bausteinen der zahnärztlichen Behandlungsmethoden. Mit Hilfe eines Implantats können Zahnärzte die natürliche Zahnwurzel ersetzen, die nach einer gewissen Einheilzeit im Kieferknochen von Ihrem behandelnden Zahnarzt mit dem entsprechenden Zahnersatz versorgt wird.

Die Zahnimplantate bestehen aus einem schrauben- oder auch zylinderförmigen Körper und werden zu einem hohen Prozentsatz aus Titan gefertigt.

Die Implantatforschung hat innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl verschiedener Implantattypen hervorgebracht. Aus diesem großen Pool haben wir mit Dentsply Implants – Astra Tech eine ideale Lösung für Sie ausgewählt. Unser Wuppertaler Zahnarzt-Team empfiehlt die Implantattypen von Dentsply Implants, mit denen wir über fast 20 Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht haben.

Dentale Implantate überzeugen durch ihre Vielseitigkeit

  • Einzelzahnlücken können von Dr. Struve und Dr. Schönemann, unseren Spezialisten für Implantationen, mit einer implantatgestützten Krone versorgt werden. Hierbei weisen unsere Zahnärzte besonders darauf hin, dass aufgrund dieser Möglichkeit keine Nachbarzähne in Mitleidenschaft gezogen werden. Der behandelnde Zahnarzt kann das Abschleifen von Zähnen somit vermeiden.
  • Teil- und Vollprothesen bekommen durch den Einsatz von Implantaten eine viel bessere Verankerung im Kiefer. Dadurch können wir Ihnen als Ihre Zahnärzte einen optimalen Kaukomfort und ein ungestörtes Artikulieren (Sprechen) gewährleisten.
  • In einigen Fällen können Zahnimplantate darüber hinaus als stabile Pfeiler für Brücken dienen, wenn es sich um die zahnärztliche Versorgung größerer Zahnlücken handelt.

Implantologische Methoden in Ihrer Zahnarztpraxis in Wuppertal

Unser Wuppertaler Team kann Ihnen verschiedene implantologische Verfahren anbieten, die speziell für Sie geeignet sind.

  • Sofortimplantation: Diese Implantationsmethode lässt sich nach genauer Diagnostik in bestimmten Fällen anwenden. Unsere Zahnärzte versorgen Sie beispielsweise nach einem Unfall, der zum Verlust eines Frontzahns führte, mit einem Implantat, das mit einer provisorischen Krone versehen wird. Diese Vorgehensweise ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn das Knochenangebot von Ihrem Zahnarzt als ausreichend eingestuft wird und weder Karies noch Parodontitis (Zahnbetterkrankung) an den Nachbarzähnen festgestellt wurden.
  • Spätimplantation: Unsere Zahnärzte führen die Implantation in diesem Fall erst dann durch, wenn das Weich- und Hartgewebe nach dem Zahnverlust wieder vollständig abgeheilt ist.
  • Zweizeitige Einheilung: Wie der Name schon sagt, verläuft die Therapie meistens in zwei Schritten. Zunächst setzen unsere Zahnärzte in einem chirurgischen Eingriff das Implantat in den Kieferknochen ein, verschließen die Wunde und warten eine Heilungsphase von etwa zwei bis vier Monaten ab. Im Rahmen eines zweiten Eingriffs wird die künstliche Zahnwurzel freigelegt und dann mit einem Aufbau sowie dem geeigneten Zahnersatz versorgt.

Durchführung der Implantation / Implantologie

In unserer Zahnarztpraxis in Wuppertal passen wir unsere Vorgehensweise hinsichtlich der Implantationen Ihrem persönlichen Befund optimal an. Der Eingriff ist zum einen abhängig vom Umfang der geplanten Maßnahmen, zum anderen von der Wahl der implantologischen Methoden.

In einfachen Fällen ist eine örtliche Betäubung zum Setzen eines Einzelimplantates vollkommen ausreichend. Sollen jedoch mehrere Implantate innerhalb einer Sitzung in den Kieferknochen eingebracht werden, bieten wir Ihnen die Behandlung im Dämmerschlaf oder auch unter Vollnarkose an (Anästhesistin Dr. Volmer). Auch eine Behandlung unter Lachgasanalgesie ist möglich.

Unser Zahnarzt-Team überprüft durch verschiedene Voruntersuchungen das für die Implantation vorgesehene Areal in Bezug auf das Knochenangebot sowie die Beschaffenheit der Weichgewebe. Sind die erforderlichen Voraussetzungen nicht gegeben, müssen unsere Zahnärzte zunächst Maßnahmen zum Knochenaufbau einleiten. Nachdem die knochenchirurgischen Verfahren abgeschlossen sind, wird auch das Weichgewebe (Zahnfleisch) wieder an die neue Situation angepasst. Nur so ist ein optimales Einwachsen des Implantates möglich. Einen Artikel zum Thema Knochenaufbau finden Sie auch in unserer Praxiszeitung (Ausgabe 7).

In unserer Zahnarztpraxis in Wuppertal steht uns ein Digitaler Volumentomograph (DVT) zur Verfügung, der uns dreidimensionale Abbildungen der relevanten Gewebestrukturen liefert. Mit Hilfe dieser Daten ist es unserem Team möglich, eine Bohrschablone anfertigen zu lassen, welche die Position des Implantats exakt definiert.

Unter der Voraussetzung, dass wir ideale Bedingungen für eine Implantation vorfinden, eröffnen wir während des implantologischen Eingriffs zunächst das Zahnfleisch, platzieren die Bohrschablone und bohren den Implantatkanal. Es folgt in den meisten Fällen die zweizeitige Vorgehensweise, wie oben erläutert, wobei das Implantat vollständig einheilt und erst dann mit einem adäquaten Zahnersatz versorgt wird.

Nach der Operation versorgen wir Sie mit Kühlpads, leichten Schmerzmitteln um möglichen Schmerzen oder Schwellungen vorzubeugen. Bereits einen Tag vor der Operation versorgen wir Sie in der Regel mit Antibiotika und homöopathischen Mitteln, die die Operation so sicher wie möglich machen.

Im Rahmen unseres Recallsystems überprüfen wir die Einheilung des Implantates. Bei auftretenden Problemen beraten wir Sie einerseits ausführlich, andererseits greifen wir frühzeitig ein, damit Ihr Implantat sicher und stabil in den Kiefer einwachsen kann.